Kommende Module und Updates

Es ist wieder an der Zeit, dass ich euch ein paar Neuigkeiten mit auf den Weg geben kann. Diesmal widme ich mich den zukünftigen Module GREETBoard I2C-RTC und GREETBoard I2C-Slave, sowie dem Update des GREETBoard Portexpanders. Dabei ist das RTC-Modul die Weiterentwicklung des Prototypen zur Version 1.0.

Ganz neu wird die Integration einer zweiten I2C-Buchse sein, die in Zukunft alle Module aufweisen werden (ausgenommen des Hauptmoduls). Bislang ist es nötig alle Module mit einer einzelnen Flachbandleitung zu verbinden, auf die mehrere Stecker angebracht werden. Ändert sich der Aufbau der Module, kann es passieren, dass die alte Leitung nicht mehr passt, sodass eine neue gebastelt werden muss. Da nun die I2C-Signale zur zweiten Buchse weitergeleitet werden, können mehrere Flachbandleitungen verwendet werden. Wird ein Modul zu Projekt hinzugefügt nehme ich mir eine neue Leitung aus der Schublade und verbinde die beiden Platinen. Nehme ich eins weg, dann klemme ich die Leitung einfach ab und lege sie zur Seite für den späteren Gebrauch. Einmal-Lösungen sind damit überflüssig!

Auch neu ist die gewinkelte Pinleiste an der langen Seite der Leiterplatte. Diese Leiste kann in ein sogenanntes Breadboard gesteckt werden um das Modul mit eigenen Projekten zu verbinden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das neue GREETBoard I2C-Slave (siehe unten) mit den herausgeführten Pins des ATTiny2313. Auf dem Breadboard wird die eigene Schaltung aufgebaut und über das Modul an den I2C-Bus „gehängt“. Oder der ATTiny2313 dient der eigenen Test-Schaltung als Controller, der über die Pinleiste angeschlossen wird. Dabei wird auch gleich die Spannungsversorgung über die Leiste gewährleistet. Ich finde, dass das sehr praktisch ist. 🙂

GREETBoard I2C-Portexpander

Die alte Version besaß vier Taster und vier LEDs um mit dem PCF8574 experimentieren zu können. Leider war es mit diesem Modul nicht möglich externe Signale auszugeben oder zu empfangen, dafür fehlten entsprechende Anschlüsse. Diese wird das neue Modul erhalten, sowie eine Treiberfunktion um tatsächlich etwas am Ausgang schalten zu können. Hier wäre die Leistungsfähigkeit des PCF8574 schnell erschöpft gewesen, sodass dieser bei Überlast sicherlich zerstört würde. Daher habe ich mich entschieden, dass die Ein- und Ausgabefunktion getrennt werden um die Funktionen auf je ein kleines Modul bringen zu können. Damit erhält man zwar nur die „halbe“ Funktion pro Modul, aber die Flexibilität ist deutlich größer, da es auch an ein Breadboard angeschlossen werden kann.

Hier ein paar Bilder vom zukünftigen Ausgangsmodul:

GREETBoard I2C-RTC

Aus dem Prototypen entstand dieses Modul, dass der GREETBoard Modulsammlung eine Echtzeituhr hinzufügt. Diese kann bei Steuerungsaufgaben sehr nützlich sein. Auch bei dieser Leiterplatte habe ich zwei I2C-Buchsen und eine gewinkelte Pinleiste hinzugefügt. Vor allem letztere ermöglicht die Nutzung auf dem Breadboard um eigene Schaltung rund um den IC DS1307 aufzubauen.

GREETBoard I2C-RTC in 3D

GREETBoard I2C-RTC in 3D

GREETBoard I2C-Slave

Abschließend gibt es noch eine komplette Neuentwicklung. Aufgrund der Aufgabenstellung den L6208 Steppertreiber I2C-fähig zu machen experimentiere ich mit dem ATTiny2313 herum, der die Bus-Kommunikation zwischen dem GREETBoard ATMega128 und dem L6208 ermöglichen soll. Daraus ist das folgende Modul entstanden, dass einen Sub-Controller (den ATTiny2313) am I2C-Bus zur Verfügung stellt. Damit können Unterfunktionen ausgegliedert werden um das Hauptmodul zu entlasten. Lediglich Befehle und Statusmeldungen werden auf dem I2C-Bus hin und her geschickt. Der Speicherplatz für das Unterprogramm, Timer, Port usw. übernimmt der I2C-Slave. Das Modul kann über die gewinkelte Pinleiste ebenfalls auf ein Breadboard gesteckt werden um die Ein- und Ausgänge des ATTiny zur Verfügung zu stellen. Wie zu Beginn gesagt, finde ich das sehr praktisch! 😀

Steht kein Breadboard zur Verfügung ist das Experimentieren trotzdem möglich. Das Modul besitzt drei Leuchtdioden und zwei Taster, die frei programmiert werden können um Ein- und Ausgänge zu simulieren. Der dritte Taster ist der Reset des ATTiny.

GREETBoard I2CSlave 3D

GREETBoard I2CSlave 3D

Fazit

Momentan geht es mit der Elektronik nur in kleinen Schritten weiter, sodass diese Module nur als Zeichnung und KiCad-Layout existieren. In Kürze werde ich aber Platinen machen lassen (und dabei einen neuen Platinenhersteller testen) und die Module aufbauen.

Trotz der Konzentration auf meine Vaterrolle bin ich aber nach wie vor per Email erreichbar und stehe euch für Fragen und Anregungen gerne zur Seite.

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