Kontrolle eines Platinen – Layouts

Aus Fehlern lernt man! Und manchmal nicht zu knapp!!!

So geschehen bei meinem ersten Projekt, dem Hauptmodul meines ATMega32 Boards. Da ich die Software KiCad benutze, um meine Schaltpläne und Layouts zu erstellen, ist es nötig einige Bauteile selber zu entwerfen (leider sind die Bibliotheken nicht immer korrekt oder fehlen ganz). Also eben ins Datenblatt schauen und das Teil nachzeichnen. Soweit so gut, aber wer dabei einen Fehler macht, kann später Schwierigkeiten bekommen – zum Beispiel, wenn Beine falsch gesetzt wurden. Rutscht dieser Fehler bis zum Platinenhersteller durch, ist die Platine meistens teurer Schrott.

Da mir genau das passiert ist, wollte ich vor der Bestellung einer Platine das Layout prüfen. Das ist tatsächlich ziemlich einfach, wenn die Bauteile schon zur Verfügung stehen. Die folgenden Schritte habe ich dafür angewendet:

  1. Das Layout maßstabsgerecht ausdrucken.
  2. Den Ausdruck auf eine weiche Unterlage legen (z.B. Mousepad).
  3. Die Füße der Bauteile vorsichtig durch die Pads des Ausdrucks drücken.
  4. Kontrollieren, ob die Abstände passen, die Bauteilabmessungen und ob noch genug Restring übrig bleibt.
step2

Ausgedrucktes Layout mit Spindeltrimmer

Spindeltrimmer mit den Füssen in den Ausdruck eingedrückt

Spindeltrimmer mit den Füssen in den Ausdruck eingedrückt

Löcher im Papier

Löcher im Papier

Auf dem unteren Bild kann man recht gut erkennen, dass der Spindeltrimmer gut in die Bohrungen passen wird. Außerdem ist der Restring sicherlich groß genug um die Beinchen zu verlöten. Hätte ich das zuvor mit den RJ12 Buchsen gemacht, wäre mir eine neue Platine bestimmt erspart geblieben.

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