Das GREETBoard ATMega32 entsteht

Ziel dieses Projekts ist es eine Mikrocontroller-Schaltung zu entwickeln, die über RJ12 Stecker mit Zusatzmodule verbunden werden kann. Diese Module sollen die Anwendungsmöglichkeiten des Hauptmoduls erweitern. Außerdem sollen sich auf dem Board einige Taster und LED wiederfinden, mit denen erste Versuche durchgeführt werden können.

Hier also die gewünschten Features:

  • ATMega32 Mikrocontroller von Atmel
  • alle Ports herausgeführt
    • als Schraubkontakte
    • als RJ12 Kontakte
  • mindestens vier Taster
  • mindestens vier LED (ggf. ab-/zuschaltbar)
  • einen Summer (ggf. ab-/zuschaltbar)
  • eine Spannungsversorgung
  • zwei I²C Kontakte (RJ12), Pullup-Widerstände ab-/zuschaltbar
  • VCC- und GND-Kontakte herausgeführt
  • ISP und RS232 Schnittstelle herausgeführt

GREETBoard ATMega32 – Version 0.3

Version 0.3 des GREETBoard ATMega32

Version 0.3 des GREETBoard ATMega32

Ach ja, warum überhaupt RJ12 Stecker? Das entspricht doch keinem der „Standards“ im Internet. Zum einen habe ich mich von LEGO Mindstorms inspirieren lassen. Diese benutzen auch RJ12-ähnliche Stecker, welche ich unglaublich toll finde. Da Crimp-Zange, Stecker und Kabel nicht allzu teuer sind, wurde die Schaltung genau so zu realisiert. Was den Standard angeht, so gibt es keinen für den Stecker, sondern nur für die Übertragung an sich. Wer die Schaltung nachbauen möchte, kann es ja mit anderen Steckern machen.Tatsächlich gibt es dazu auch eine gefertigte Platine, die jedoch einige Fehler enthält und daher nie zum Einsatz gekommen ist. Den größten Lacher habe ich damit geerntet, dass ich die Lötkontakte der RJ12-Buchsen spiegelverkehrt geätzt habe. Das war ziemlich dämlich aber lehrreich 😀

GREETBoard ATMega32 – Version 0.6

Aus der Erfahrung mit der vorherigen Version habe ich mir ein paar kleine Änderungen einfallen lassen, die sich aber vor allem auf die Gestaltung der Platine beziehen. Die größte Änderung war, dass ich ISP und RS232 in einen Stecker zusammengefasst habe. TXD/RXD werden auf einer ISP/RS232 Platine wieder separat verarbeitet. Durch das Umsetzen von zwei Jumpern, kann die (nun 10-polige) ISP Buchse wieder mit üblichen ISP Adaptern genutzt werden. Sie entspricht dann wieder der Belegungsempfehlung von Atmel. RS232 wird in diesem Fall über eine 3-polige Stiftleiste zur Verfügung gestellt.

Version 0.6 des GREETBoard ATMega32

Hier geht es zu Teil 2 (Link) und Teil 3 (Link)

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